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HpT-Büro

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Historie

2005

Im April ist es dann endlich so weit: im Rahmen einer festlichen Vernissage mit vielfältigem Rahmenprogramm wird im Foyer des Max-Planck-Instituts in Martinsried eine große Ausstellung mit Bildern unserer Kinder eröffnet. Die Ausstellung trägt den Titel "Mein Freund, das Krafttier in mir". Der Erlös dieser Ausstellung soll für Renovierung und Neugestaltung von Spielplatz und Außengelände verwendet werden.
Im Mai fahren alle Kinder, Jugendlichen, viele Eltern und alle Mitarbeiter der Aktion Sonnenschein zum Olympia-Gelände und stellen auf einem Berg mit ca. 900 Menschen die Buchstaben des Wortes Integration; von einem Photo, die dabei entstanden ist, wird die Postkarte "Wir leben Integration" gedruckt.
Danach finden sie sich alle in ihren "Aktion Sonnenschein Wundershirts" am Marienplatz zu einer Menschenkette zusammen, um so am europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung teilzunehmen.
Das Konzept unserer HpT wurde aktualisiert.

2004

Bei einem gruppenübergreifend organisierten Malprojekt entstehen so schöne Bilder, dass wir beschließen, von 16 dieser Bilder Postkarten drucken zu lassen. Das Projekt wird über das Jahresende hinaus verlängert und erweitert mit dem Ziel einer "Großen Kunstausstellung".

2003

Die Aktion Sonnenschein e.V. wird zur Stiftung Aktion Sonnenschein; unter ihrer Trägerschaft werden die pädagogischen Einrichtungen, also der Montessori-Integrationskindergarten, die SVE, die Montessori-Schule und die HpT zu der gemeinnützigen Schul-GmbH der Aktion Sonnenschein zusammengefasst.

2001

Die ersten Schulabgänger werden nach drei Jahren Werkstufe und einem großen Abschlussfest entlassen, z.B. zur cba, in Werkstätten oder Betreutes Wohnen.

2000

Da die Werkstufe größer und das Haupthaus zu klein geworden war und auch eine längere Doppelnutzung von Räumen sich für Jugendliche, Lehrer und HpT-Mitarbeiter als belastend erwiesen hatte, "muss" in den Sommerferien in unserem Garten unser Werkhaus gebaut werden, mit 2 Klassenräumen für die Schule und 2 Gruppen- und 1 Therapieraum für die HpT.

1998

Die erste Gruppe einer Werkstufe mit 3 Jahrgängen wird gegründet und als "Untermieter" in einem Schulraum untergebracht. Das gemeinsame Werkstufenkonzept erarbeiten HpT und Schule auch gemeinsam.
In der Vorweihnachtszeit organisiert Frau Ruetz in ihrer bekannten Galerie am Viktualienmarkt in München eine sehr erfolgreiche Ausstellung mit Bildern unserer Kinder und Jugendlichen.

1997

Wir werden 20 Jahre alt! Unsere Arbeit hat sich über die Jahre gefestigt; vor allem an der positiven Entwicklung der Kinder, aber auch an der Anerkennung unserer Arbeit durch Eltern und Lehrer lässt sich erweisen, welchen wichtigen Beitrag unsere HpT bei dem Prozess der Integration der von uns betreuten Kinder und Jugendlichen leistet. Anlässlich dieses Jubiläums veranstalten wir eine große Ausstellung mit Bildern unserer Kinder und Jugendlichen auf den Gängen von Schule und Tagesstätte und einer Versteigerung, musikalisch begleitet von der Band eines "Ehemaligen".

1994

Seit einigen Jahren sammelt unser Sozialdienst Adressen von Einrichtungen und Beratungsangeboten, Informationsmaterial und viel konkretes Wissen zu allen wichtigen rechtlichen Themen der Behindertenarbeit, um eine umfassende Begleitung der Eltern bei der Suche nach Nachfolgeeinrichtungen und für unsere Kinder und Jugendlichen die Vermittlung von adäquaten Freizeitangeboten außerhalb der Tagesstätte möglich zu machen. Diese Anlaufstelle für alle Eltern und Mitarbeiter hat sich inzwischen zu einem eigenem Fachdienst entwickelt, der aus unserer Arbeit nicht mehr wegzudenken ist und dem immens großen Informationsbedürfnis der Eltern sehr entgegenkommt.

1991

Im April dieses Jahres ist es endlich soweit, dass eine junge Erwachsene mit Behinderung - eine "Ehemalige" von Schule und HpT - bei uns zu arbeiten anfangen kann. Unter Anleitung einer Arbeitsassistentin der CBA (Cooperative Beschützende Arbeitsstätten e.V.) lernt sie, unsere Küche zu versorgen und wird so schnell zu einer unentbehrlichen Hilfe.
Unser therapeutisches Angebot hat sich noch einmal erweitert um Psychomotorik, Graphomotorik, Kreativen Tanz, Musik und Percussion.

1988

In diesem Jahr wird unser Konzept um ein weiteres wichtiges Programm erweitert, nämlich um die einmal pro Monat stattfindende "Abendunternehmung" für unsere Jugendlichen. Dabei steht das Kennenlernen altersentsprechender Freizeitaktivitäten - einmal nicht in der Obhut der Eltern! - auf dem Plan: Theater, Kino, Konzert, Essengehen, Löhehaus, Disco, Tollwoodfestival... sind an diesen Abenden angesagt.
Und natürlich wurde unser 10jähriges Bestehen groß gefeiert mit Aktionen auf HpT- und Schulsommerfest.

1986

Der Planung entsprechend - ca.10 % der Schulkinder sollen die Möglichkeit bekommen, die HpT zu besuchen - werden wir durch den Umzug noch mal um eine Gruppe größer und auch die Vielfalt unseres Förderangebotes erweitert sich: zusätzlich zu Montessori- und Ergotherapie können wir zur Förderung der Kinder jetzt auch Sensorische Integration, Rhythmik und Yoga und Entspannung für Kinder anbieten.

1985

Nachdem schon vor den Sommerferien unser gesamtes Inventar unter Mithilfe vieler Erwachsener und begeisterter Kinder eingepackt worden war, ziehen wir zusammen mit Schule und SVE in unseren Neubau in Großhadern. Allerdings müssen wir das neue HpT-Jahr erst einmal provisorisch und als Gäste in den Schulräumen beginnen, bevor wir ein viertel Jahr später zur Erleichterung aller - HpT- Mitarbeiter, Kinder, Lehrer und Eltern - in unsere eigenen Räume einziehen können.

1984

Die HpT wird um eine fünfte Gruppe erweitert, die fast ausschließlich aus den Schulabgängern der auch neu eingeführten 10. Klasse der Schule für Kinder mit einer geistigen Behinderung besteht. Ein gemeinsames Konzept von HpT und Schule soll ab jetzt den Abschluss-Schülern die Möglichkeit geben, in "Ganztagsprojekten" besonders intensiv zu lernen und zu üben, wie man sich in der Öffentlichkeit verhält, Bibliotheken, Freizeiteinrichtungen etc. nutzt und sich allein im Verkehr und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurechtfindet.

1983

In diesem Jahr steht einer der Elternabende unter einem besonderen und ungewöhnlichen Motto, nämlich "Kunst". Als die Mütter und Väter der von uns betreuten Kinder an diesem Abend den Gang der Tagesstätte betreten, werden sie wie bei einer echten Vernissage mit Sekt und Orangensaft begrüßt und können die gemalten Kunstwerke ihrer Kinder bewundern. Eine Gruppe stellt z.B. ihre Impressionen zum Thema "Kandynski und die moderne Kunst" vor, aber auch Hinterglasmalerei und Bilder auf Stoff, Holz oder Kacheln sind ausgestellt. Diese besondere Anerkennung der Arbeiten aus der Beschäftigungstherapie sollen nicht nur die Kreativität, sondern vor allem auch das Selbstvertrauen unserer Kinder stärken und sie zu neuen handwerklichen Tätigkeiten ermutigen.

1982

Inzwischen besteht das HpT-Team aus sieben Erziehern, einer Praktikantin, einer Sozialpädagogin (stellvertretende Leitung), einer Montessori- und einer Beschäftigungstherapeutin und einer Psychologin (Leitung).
Das ganze Team beteiligt sich an der Überarbeitung des Konzepts: Zentrale Bedeutung haben darin als methodische Grundlagen unserer Arbeit die Grundsätze der Montessori-Pädagogik und die Verhaltenstherapie und die enge Zusammenarbeit mit Eltern, Schule und den Ärzten, Psychologen und Therapeuten von Ambulanz und Klinik des Kinderzentrums München.

1981

Da Frau Dipl. Psych. Waltraud Schreiber ein Baby bekommen und uns deshalb verlassen hatte, übernimmt die Leitung der HpT im Januar Frau Dipl.-Psych. Helga Großmann, die vorher im Löhehaus, der Klinik des Kinderzentrums, gearbeitet hatte.
Wie notwendig und wichtig unsere Arbeit in der HpT ist, wird an der Resonanz bei den Lehrern und vor allem auch bei den Eltern deutlich: zum Schuljahresanfang können wir erstmals nicht alle angemeldeten Kinder aufnehmen und seit damals sammelt sich während eines Schuljahres immer eine lange Warteliste an.

1979

In den Pfingstferien führen wir zum ersten Mal eine Ferienfreizeit durch. Die gesamte Tagesstätte fährt in zwei Gruppen für jeweils fünf Tage nach Kastell Windsor im Bayrischen Wald. Die dabei gesammelten Erfahrungen und die Resonanz der Eltern sind so positiv, dass unsere gemeinsame Ferienreise zu einer ständigen Einrichtung wird.

1978

In diesem Jahr erreicht die Tagesstätte mit 32 Plätzen in 4 Gruppen ihre vorläufige Größe. Neu dabei: die grüne Gruppe.
Die Arbeit gruppenübergreifend arbeitender Fachdienste - einer Montessori-Therapeutin und einer Beschäftigungstherapeutin - hatte begonnen und wird immer mehr Bestandteil des Förderprogramms der HpT. Aktionen wie das ab jetzt regelmäßig stattfindende Sommerfest finden bei Kindern, Eltern und Kollegen aus allen anderen Abteilungen des Kinderzentrums großen Anklang.

1977

Auf vielfachen Wunsch von Eltern und Lehrern der Montessori-Schule wird Frau Dipl.-Psych. Waltraud Schreiber von Professor Dr. Dr. h. c. mult. Theodor Hellbrügge, dem Gründer der Aktion Sonnenschein und des Kinderzentrums München, damit beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, nach dem behinderte und von Behinderung bedrohte Schüler der Montessori-Schule am Nachmittag, also schulbegleitend und - ergänzend im selben Haus heilpädagogisch und therapeutisch gefördert werden können. Ziel dieser zusätzlichen Förderung sollte es sein, entsprechend dem Motto "Hilf mir es selbst zu tun", die Kinder unter Anleitung qualifizierter Betreuer und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen in kleinen, stabilen und familiären Gruppen, also im beschützenden Rahmen und einmal ohne die ständige Konkurrenz durch Kinder und Jugendliche ohne Behinderung, die Fertigkeiten und Kompetenzen erlernen und einüben zu lassen, die zu größtmöglicher Selbstständigkeit und Unabhängigkeit von ständiger Aufsicht, Hilfestellung, Pflege und Befördertwerden führen und damit die Integration in ihr soziales Umfeld unterstützen.
Am Willi-Gebhardt-Ufer 32, also im selben Haus, in dem damals die Räume der Montessori-Schule untergebracht waren, wird deshalb die Heilpädagogische Tagesstätte der Aktion Sonnenschein gegründet, eine so genannte teilstationäre Einrichtung, deren gesetzlicher Auftrag o. g. Ziele beinhaltet.
Es werden drei Gruppen - die gelbe, die rote und die blaue - mit je neun Kindern gebildet und der HpT-Betrieb begonnen mit noch sehr provisorischer Einrichtung und Ausstattung, aber viel Unterstützung durch die Eltern und großem Engagement seitens der Mitarbeiter. Von Anfang an war eine enge Zusammenarbeit mit der Schule sehr wichtig; die für jedes Kind individuell aufgestellten Ziele werden in gemeinsamen Besprechungen von Gruppenpädagogen und psychologischem Fachdienst (Link) erarbeitet.