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Hier finden Sie unsere Pressemeldungen...


"Tina gehört dazu"

München, den 12.12.2016: Eine Erzählung über Behinderung und Inklusion in einfacher Sprache.

Inhalt: Tina ist 18 und zufrieden mit sich und ihrem Leben. Doch dann weist sie ein Junge zurück, in den sie sich verliebt hat. Mit „so einer Behindi“ wolle er nichts zu tun haben. Tina ist sehr verletzt – doch dann setzt sie sich aktiv mit ihrer geistigen Behinderung und dem Thema Inklusion auseinander. Sie lernt: Jeder Mensch ist wertvoll und sollte gleichberechtigt teilnehmen können am Leben in einer Gesellschaft. Und jeder Mensch, egal, ob behindert oder nicht, kann etwas gut. Bei Tina ist es das Malen. In einem Kurs, der für Menschen mit und ohne Behinderung angeboten wird, trifft sie wieder auf den gemeinen Jungen. Ob sie es schafft, ihm mit neuem Selbstbewusstsein zu begegnen? 

Steffi Geihs, 1980 in Garmisch-Partenkirchen geboren, studierte Soziale Arbeit. Seit 2004 ist sie in der Heilpädagogischen Tagesstätte der Aktion Sonnenschein in München beschäftigt. Daneben arbeitet sie als freie Journalistin mit den Spezialgebieten »Soziales« und »Pädagogik«. Von Steffi Geihs sind im Allitera Verlag bereits die Bände „Tina ist verliebt“ (2012), „Tina hat einen Freund“ (2013), „Tina hat Liebeskummer“ (2014) und „Tina in Gefahr“ (2015) erschienen. Seit November ist endlich Band Nr. 5 heraus: "Tina gehört dazu".

Aus meiner Arbeit weiß ich, dass es manchmal schwierig ist, die eigene Behinderung zu akzeptieren. Noch schwieriger wird es, wenn die Betroffenen zu wenige Informationen bekommen, weil vertraute Personen sich vor dem Thema scheuen. Dabei ist es wichtig, sich mit sich selbst, mit seinen Stärken, seinen Schwächen und auch mit den Gründen für seine Einschränkungen auseinanderzusetzen. Nur dann können ein gesundes Selbstbewusstsein und ein realistisches Selbstbild entstehen. Deshalb ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Behinderung so bedeutsam.

Das Buch „Tina gehört dazu“ soll den Lesern helfen, sich wie die Hauptperson Tina offen und ohne Berührungsängste mit dem Thema Behinderung zu beschäftigen. Dazu gehört natürlich auch die Inklusion. Ich habe versucht, diesen abstrakten und schwierigen Begriff in einfachen Worten begreifbar zu machen. Außerdem gebe ich Anregungen, wie jeder Einzelne sich für Inklusion engagieren kann – damit Inklusion Stück für Stück wachsen kann. 

Ich wünsche allen beim Lesen viel Freude und viele neue Einsichten!

Eure Steffi Geihs


Einweihungsfeier des Erweiterungsbaus der inklusiven Montessori-Schule der Aktion Sonnenschein

(C) Fotos von Münchner Wochenanzeiger/Elisabeth Schönberger

München, den 28.09.2016: Gut ein Jahr nach der Grundsteinlegung ist es geschafft. Am vergangenen Donnerstag konnten wir bei strahlendem Sonnenschein unser Einweihungsfest feiern. 

„Nach einem langen und beschwerlichen Weg des Abwägens, Planens, Rechnens, Kalkulierens, Entscheidens und Organisierens breitet sich heute Freude über den gelungenen Abschluss und das Erreichen des 1. Etappenziels aus.“ So Stiftungsrat und Ministerialrat a.D. Erhard Karl in seiner Rede. „Möge die pädagogische und didaktische Kreativität einer Maria Montessori hier konstituierendes Merkmal einer stringent am Förderbedarf der Kinder ausgerichteten Pädagogik sein und bleiben. So wünsche ich dem Haus und allen, die hier lernen, leben, arbeiten, gestalten, Heimat finden und denen, die im Sinne von Maria Montessori letztlich der Menschheit dienen, Glück und Gottes Segen für eine erfolgreiche Arbeit.“

Wie auch schon beim Richtfest, waren beim offiziellen Festakt zur Eiweihung viele geladene Gäste, die komplette Schülerschaft sowie die Mitarbeiter der Aktion Sonnenschein versammelt. Eröffnet wurden das Einweihungsfest von Dr. Walter Hasselkus, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Aktion Sonnenschein. Zu den weiteren Festrednern gehörten unsere Schirmherrin und Ministerpräsidentengattin Karin Seehofer, Ministerialrat Erich Weigl, Stiftungsrat und Ministerialrat a.D. Erhard Karl und Schulleiter Heribert Riedhammer. Für die musikalische Untermalung sorgten die Blaskapelle Forstenried sowie die Schulband, deren Auftritt mit einem großen Applaus sowie „Zugabe“-Rufen seitens der Schülerschaft gewürdigt wurde. Eingeweiht wurde der Erweiterungsbau durch Kirchenrat Volker Lehmann und Domkapitular Msgr. Thomas Schlichting.

Als weiteren Ehrengast durften wir uns über Paul Breitner freuen. Der ehemalige Fußballnationalspieler lobte nicht nur die großartige Arbeit unserer inklusiven Montessori-Schule, sondern bekam auch von Frau Seehofer symbolisch die Schirmherrschaft den zweiten Bauabschnitt übergeben. „Nach wie vor liegt mir Integration, Inklusion und Chancengleichheit sehr am Herzen, so dass es mir eine Ehre ist, die Schirmherrschaft zu übernehmen“, so Breitner. 

Als Dankeschön für das Engagement als Schirmherrin konnten wir Frau Seehofer reich beschenken. Von  Schülern bekam sie einen großen Blumenstrauß, einen Kuchen, ein Bild sowie ein Fotobuch. 

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals recht herzlich bei der Werkstatt für Floristik (Märkl-Etzel GmbH) sowie bei der Konditorei Widmann bedanken, die uns Sträuße, Sonnenblumen, Kuchen und Petit Fours gespendet haben.  


Wir bauen Zukunft

Mit Beginn der Sommerferien, begannen auch die ersten Arbeiten auf der Baustelle. 

Wir berichten auf unserer Baustellenseite www.wir-bauen-zukunft.schule über unser Bauvorhaben


Ein Guter Grund zu feiern

– Montessori-Schule der Aktion Sonnenschein feiert Richtfest vom Erweiterungsbau 

München, den 21.01.2016: Knapp 33 Jahre nach dem letzten Richtfest in der Heiglhofstr. feierten die Aktion Sonnenschein gestern erneut eines. 

Die gesamte Schülerschaft, das Kollegium und die geladenen Gäste fanden sich bei strahlendem Sonnenschein vor dem Rohbau ein, um – wie wir lernen durften – nicht das „Richtfest“, sondern das „Deckenfest“ (feiert man bei Häusern ohne Dachstuhl) zu feiern. Das Dach wurde mit einem Richtbaum geschmückt und Georg Ecker (Bauleiter) hielt eine kurze Ansprache mit dem Richtspruch und der Bitte um Segen für das Haus. Der Redner bekam auch ganz traditionell ein Glas Sekt, um auf das Gelingen des Hausbaues zu trinken, und warf am Ende des Richtspruches das Glas vom Dach, damit es am Boden Zerspringt.

Anschließend gingen die geladenen Gäste in den Rohbau und hörten dort die Ansprachen von Walter Hasselkus (Vorstandsvorsitzender der Aktion Sonnenschein), Karin Seehofer (Ministerpräsidentengattin und Schirmherrin), MR a.D. Erhard Karl (Stiftungsratsmitglied) und Professor Peter Schuck (Architekt).

„2.000 Quadratmeter mehr Platz für Bildung, Miteinander und Inklusion – das ist ein guter Grund zu feiern.“ So begann Karin Seehofer ihre Rede. „Das Richtfest ist für mich als Schirmherrin ein Freudentag!“ Frau Seehofer bezeichnete die Montessori-Schule der Aktion Sonnenschein als „Vorzeige-Schule für Inklusion“ und bedankte sich u.a. bei allen Lehrkräften für ihr Engagement „Sie wecken bei Ihren Schülerinnen und Schülern Freude am Lernen. Sie gehen auf jedes einzelne Kind ein und fördern alle Begabungen. Vergelts´s Gott für Ihre großartige pädagogische Arbeit!“ 

Die Fertigstellung ist bereits im kommenden Sommer geplant, so dass zum nächsten Schuljahr die neuen Klassen- und Differenzierungsräume genutzt werden können. 

Georg Ecker (Bauleiter), Heribert Riedhammer (Schulleiter), Prof. Peter Schuck (Architekt), Karin Seehofer (Ehegattin des bayr. Ministerpräsidenten), Dr. Walter Hasselkus (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Aktion Sonnenschein), Johannes Högl (Geschäftsführer der Aktion Sonnenschein)

Symbolischer Spatenstich

München, den 15.06.2015: Endlich ist es soweit. Nach einer kurzen aber sehr intensiven Planungsphase, vielen Gesprächen mit den zuständigen Behörden und weiteren Vorbereitungen beginnt nun offiziell der Erweiterungsbau der inklusiven Montessori-Schule der Aktion Sonnenschein.

Trotz des sonnigen Namens, ließ sich die Sonne heute nicht blicken und der symbolische Festakt begann bei Regen in der Turnhalle. Die vielen Schüler und Lehrer der inklusiven Montessori-Schule, als auch die geladenen Gäste hörten gespannt den Ansprachen vom 1. Vorsitzenden der Stiftung Aktion Sonnenschein Dr. Hasselkus, Staatssekretär Georg Eisenreich und dem Schulleiter Heribert Riedhammer sowie dem Montessori-Schul-Chor zu. Anschließend ging es zum symbolischen Spatenstich zum angehenden Bauplatz.

Seit der Gründung durch Prof. Dr. Hellbrügge vor über 47 Jahren widmet sich die Aktion Sonnenschein der Förderung von Kindern mit und ohne Behinderung und dem Thema Inklusion. Ihre oberste Zielsetzung ist es, Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu erziehen und allen Kindern eine möglichst individuelle Förderung zu Gute kommen zulassen, damit jedes Kind optimale Entwicklungs- und Bildungschancen erhält. Jeden Tag setzen sich die verschiedensten pädagogischen Fachkräfte und das gesamte Team der Aktion Sonnenschein mit größtem Einsatz und Hingabe für die ihr anvertrauten Kinder ein. Diese Aufgabe benötigt Platz. Die derzeitigen räumlichen Kapazitäten sind jedoch längst erschöpft. Daher benötigt die Montessori-Schule der Aktion Sonnenschein einen Erweiterungsbau.

Festakt in der Turnhalle
symbolischer Spatenstich u.a. (mit gelben Bauhelmen - von links nach rechts) mit H. Riedhammer (Schulleiter), J. Stadler (Stadtrat), G. Eisenreich (Staatssekretär für Bildung und Kultus), Dr. W. Hasselkus (1. Vorsitzender der Stiftung Aktion Sonnenschein) und Prof. P. Schuck (Architekt)

Staatssekretär Eisenreich zu Besuch in der Aktion Sonnenschein

Staatssekretär Georg Eisenreich besuchte am vergangenen Donnerstag die inklusiv arbeitende Montessori-Schule der Aktion Sonnenschein in Großhadern. Die Schule wurde bereits 1972 mit dem Ziel gegründet, dass Kinder mit und ohne son-derpädagogischen Förderbedarf gemeinsam lernen dürfen. Eisenreich hob hervor, dass die Inklusion in Bayern somit eine lange Tradition hat. Durch die UN-Behindertenrechts-Konvention ist die inklusive Schulentwicklung nun Aufgabe für alle Schulen. Er würdigte die Schule als Innovationsmotor der Inklusion. Am 20. April 2015 wird Staatssekretär Eisenreich  der Schule das Profil Inklusion verleihen. 

In dem rund einstündigen Gespräch mit Mitgliedern des Stiftungsrates, des Stiftungsvorstandes, dem Geschäftsführer, dem Schulleiter und der Leiterin der Heilpädagogischen Tagesstätte der Aktion Sonnenschein, wurden eine Reihe von wichtigen Themen erörtert. Thematisiert wurden die unmittelbar anstehende Erweiterung der Schule um ca. 2.000 m² Gesamtfläche,  mögliche Änderungen im Bayerischen Schulfinanzierungsgesetz und deren Folgen für private Schulträger sowie die Zusammenarbeit von Schulen und Heilpädagogischen Tagesstätten. Diese ist der Aktion Sonnenschein im Zeichen der Inklusion ein ganz besonderes Anliegen. Vorge-stellt wurde das sich in Abstimmung mit der Heim- und Schul-aufsicht derzeit im Erprobungsstadium befindliche Modell einer zielgerichteten und systematischen Zusammenarbeit beider Einrichtungen.

Dr. Walter Hasselkus, 1. Vorsitzende des Stiftungsvorstandes bedankte sich abschließend bei  Staatssekretär Eisenreich für seinen Besuch und die konstruktive Rückmeldung zu den besprochenen Themen. Er lud Eisenreich für den Spatenstich für den ersten Bauabschnitt ein.


„Tina ist...“ - Eine Buchreihe für Jugendliche mit geistiger Behinderung

Steffi Geihs, Sozialpädagogin in der Heilpädagogischen Tagesstätte der Aktion Sonnenschein und freie Journalistin, veröffentlichte bereits zwei Bücher: „Tina ist verliebt“ und „Tina hat einen Freund“. Nun folgt der dritte Band der Aktion Sonnenschein Edition: „Tina hat Liebeskummer“

Hierbei handelt es sich um farbig illustrierte Bücher, die speziell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung zugeschnitten sind. Damit übernehmen ihre Titel auf dem Büchermarkt eine Vorreiterrolle. In einem Interview beklagte Frau Geihs, dass ihre Zielgruppe bisher weitestgehend von literarischen Erfahrungen ausgegrenzt wurde. Die Stiftung Aktion Sonnenschein  unterstützt genau aus diesem Grund diese Buchreihe. Schließlich hört die Inklusion nicht am Bücherregal auf...

Auf die Idee für ihre Bücher kam Steffi Geihs durch ihre Arbeit. Sie selbst liebt Bücher und wollte den Jugendlichen, die sie in der Heilpädagogischen Tagesstätte der Aktion Sonnenschein betreut, diese Begeisterung in einem Literaturprojekt weitervermitteln. Dabei musste sie damals jedoch feststellen, dass es kaum geeignete Texte gab. Frau Geihs: „Jugendliche mit einer geistigen Behinderung brauchen eine möglichst einfache Sprache und einen einfachen Plot, so wie in Kinderbüchern. Aber sie interessieren sich für andere Themen. Für die Liebe, den ersten Freund – eben für die Themen, die alle anderen Jugendlichen auch interessieren.“ Für sie war es ein Unding, dass es keine entsprechende Literatur gab, und das wollte sie mit ihren Büchern ändern.

„Tina hat Liebeskummer“ aus der Aktion Sonnenschein Edition ist die erwartete Fortsetzung. Es ist ein witziges und warmherziges Buch, das nicht nur die Zielgruppe beim Lesen erfreut.

TIPP: Für das Buch "Tina hat Liebeskummer" gibt es auch Unterrichtsmaterial zum kostenlosen Download. Ein Arbeitsblatt pro Kapitel erhöht das Leseverständnis und ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik.


Tanzen für die Rechte von Menschen mit Behinderung

München, den 09.05.2014: Vergangenen Montag ging es sehr fröhlich auf dem Marienplatz zu. Punkt 10:20 Uhr tanzten plötzlich rund 600 gelb gekleidete Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeiter der Montessori-Schule und Heilpädagogischen Tagesstätte der Aktion Sonnenschein zum Lied „Happy“ von Pharell Williams. Die Passanten staunten nicht schlecht und ließen sich von der fröhlichen Stimmung anstecken. 

Bei der Aktion handelte es sich um einen sogenannten Flashmob, der für die umstehenden Personen völlig überraschend kam. Tanzend und singend hat die Aktion Sonnenschein nicht nur für eine gelöste Stimmung gesorgt, sondern wollte auf den „Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ aufmerksam machen. Dieser jährliche Protesttag wird in München von der LAG Selbsthilfe Bayern e.V. ausgerichtet. Begleitet durch ein buntes Rahmenprogramm nahmen an dieser Veranstaltung rund 44 lokale Selbsthilfegruppen, Verbänden und Initiativen teil. Neben dem Rahmenprogramm hatten diese Organisationen vor Ort auch Informationsstände. Der Stand von der Aktion Sonnenschein wurde von den Mitarbeiterinnen der Heilpädagogischen Tagesstätte der Aktion Sonnenschein sowie von Jugendlichen der dazugehörigen Berufsschulstufe betreut.

Der bereits 1992 eingeführte Aktionstag ist seither geprägt von phantasievollen Aktionen wie den Flashmob, Demonstrationen sowie Diskussionsrunden und sorgt immer wieder dafür, dass das Thema der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in den Blickpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gelangt. Mittlerweile sind einige Ziele der Protestbewegung erreicht worden. Dennoch tritt die Bewegung weiter dafür ein, dass eine umfassende Inklusion von Menschen mit Behinderung erreicht wird. Dieses Jahr stand der Tag daher unter dem Motto „barrierefreies Bayern“.


Caroline Koch
Monika Zorn

„Wer kriegt den Johannes“ – Lektüre in einfacher Sprache. Neue Buchreihe für Jugendliche und Erwachsene

München, den 31.03.2014: Mit dem Titel “Wer kriegt den Johannes?“ startet der G&S Verlag eine neue Bücherprojektreihe: „extraBUCH“ ist ein umfassendes und ganzheitliches Konzept und soll ein zeit- sowie altersgemäßes Literaturangebot für Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Leseschwäche bieten.

Autorinnen sind Caroline Koch und Monika Zorn. Beide kennen die Problematik geeignetes Lesematerial für Jugendliche und junge Erwachsene mit Förderbedarf zu finden nur allzu gut aus Ihrem Alltag. Koch ist Mutter einer erwachsenen Tochter mit einer geistigen Behinderung, ehemalige Lehrerin an der Montessori-Schule der Aktion Sonnenschein und zur Zeit Lehrerin an einer Schule für Mehrfachbehinderte. Zorn ist seit 1975 als Klassenlehrerin für die Montessori-Schule der Aktion Sonnenschein tätig. „Es ist schwierig“, so Monika Zorn „Bücher zu finden, die vom Textumfang und Lesetechnik geeignet sind. Die meisten Bücher mit entsprechend kurzen Sätzen und einfacher Wortwahl sind vom Inhalt zu kindlich und entsprechen daher nicht dem Interesse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.“ Caroline Koch ergänzt: „Dieser Personengruppe fällt es oft schwer, einem längerem Handlungsablauf zu folgen; viele verzichten daher oft ganz auf unterhaltende Lektüre.“

Die Autorinnen haben daher sehr bewusst das Buch „Wer kriegt den Johannes“ entwickelt. Schließlich soll dieses humoristische Buch in der Zielgruppe Freude am Lesen wecken. So beschreibt der Inhalt lebensnahe Situationen, die sich am Alltag der Jugendlichen orientieren und durch kleine Gags aufgelockert sind. Visuell umgesetzt wurde das Buch mit Hilfe von fünf Protagonisten, die zum Zeitpunkt der Entstehung allesamt Schüler der Montessori-Schule der Aktion Sonnenschein waren. Ein klar strukturierter, übersichtlich gesetzter Text und ergänzende Foto-Bildseiten, mit farblich codierten Sprechblasen, soll dabei das Verständnis erleichtern sowie einen hürdenfreien Zugang zur Geschichte ermöglichen. Da das Buch als Reihe konzipiert wurde, sind bereits weitere Titel mit leichter Sprache für Jugendliche mit einer Leseschwäche in Planung.


In Trauer und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Theodor Hellbrügge

gestorben am 21. Januar 2014

 

Kinderarzt und Gründer der Aktion Sonnenschein - Hilfe für das mehrfach behinderte Kind, Gründer des Kinderzentrums München, Gründer unseres jetzigen Montessori Zentrums der Vielfalt mit Montessori-Kindergarten, Kinderhaus, Montessori-Schule und Heilpädagogischer Tagesstätte in München und Botschafter für Kinderzentren in der ganzen Welt.

Prof. Hellbrügge war ein leidenschaftlicher Initiator und gesellschaftlicher Motor, ein aufmerksamer sowie kritischer Beobachter der über die üblichen Lehrmeinungen hinaus dachte und forschte und mit seinen Überzeugungen und Erkenntnissen seiner Zeit weit voraus war. Er hat seine Ideen immer konsequent verfolgt und bereits Inklusion praktiziert, als es das Wort so noch nicht gab.

Im Namen aller Mitarbeiter, aller Kinder und deren Familien sowie derer, die die Aktion Sonnenschein und das Kinderzentrum mit der Hellbrügge-Idee „Alles unter einem Dach“ kennen und schätzen gelernt haben, verabschieden wir uns in Dankbarkeit. Im Sinne des Verstorbenen werden wir weiterhin motiviert und engagiert seine Arbeite voranbringen. Professor Hellbrügge und sein Wirken werden uns unvergessen bleiben.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie!

Stiftung Aktion Sonnenschein

Gemeinnützige Schul-GmbH der Aktion Sonnenschein

Förderverein der Aktion Sonnenschein

Zum Gedenken an Professor Hellbrügge haben unsere Mitarbeiter und Kinder des Montessori-Integrationskindergartens eine Kerze gestaltet und einen "Erinnerungstisch" dekoriert


Buch-Tipp: "Tina hat einen Freund"

Steffi Geihs, Sozialpädagogin in der Heilpädagogischen Tagesstätte der Aktion Sonnenschein und freie Journalistin, veröffentlichte bereits zwei Bücher: „Tina ist verliebt“ und „Tina hat einen Freund“. Dabei handelt es sich um farbig illustrierte Bücher, die speziell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung zugeschnitten sind.

So ist „Tina ist verliebt“ eine klassische Liebesgeschichte unter Teenagern, doch durch die Zielgruppe ergeben sich sprachliche Besonderheiten. Die Geschichte wird in einfachen Worten und unter Verwendung einer einfachen Syntax erzählt. Statt mit Synonymen wird mit Wiederholungen und Redundanzen gearbeitet. Wenige handelnde Personen halten den Text übersichtlich und verständlich. Eine große Schrift erleichtert das Lesen. „Tina hat einen Freund“ ist die Fortsetzung des ersten Bandes und wird vom Münchner Merkur als „witzig und warmherzig“ beschrieben. Die Bücher sind über den Buchhandel zu beziehen. Oder fragen Sie in der HpT nach.

 

Zu Bestellen sind die Bücher über den Allitera Verlag oder direkt online...


Tina ist verliebt - eine besondere Geschichte für besondere Jugendliche

Steffi  Geihs, Sozialpädagogin in der Heilpädagogischen Tagesstätte der Aktion Sonnenschein und freie Journalistin, veröffentlichte ihr erstes Buch „Tina ist verliebt“.

Es ist speziell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung zugeschnitten und übernimmt damit eine Vorreiterrolle auf dem Buchmarkt.

„Tina ist verliebt“ ist eine klassische Liebesgeschichte unter Teenagern, doch durch die Zielgruppe ergeben sich sprachliche Besonderheiten. Die Geschichte wird in einfachen Worten und unter Verwendung einer einfachen Syntax erzählt. Statt mit Synonymen wird mit Wiederholungen und Redundanzen gearbeitet. Wenige handelnde Personen halten den Text übersichtlich und verständlich. Eine große Schrift erleichtert das Lesen. Witzige Farbillustrationen zeigen die prägnantesten Szenen der Kapitel.

Lesen Sie hier das Interview mit Frau Geihs...

 

Zu Bestellen ist das Buch über den Allitera Verlag oder direkt online...


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