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Hier finden Sie unsere Pressemeldungen...


Am Samstag, den 13.10.2013 findet der 28. MÜNCHEN MARATHON.  Jedoch bleibt es an diesem Tag nicht nur bei einer sportlichen Herausforderung: So können Sie können Sie am Marathon teilnehmen und gleichzeitig die Arbeit und Projekte der Aktion Sonnenschein unterstützen!

Lesen Sie hier weiter und erfahren Sie mehr über die Charity-Aktion "Laufend Gutes zu tun" ... 


Der Zeit Jahrzehnte voraus – was vor 45 Jahren noch als „pädagogischer Unfug“ verschrien wurde, ist heute maßgebend

Am 25.März 1968 gründete Prof. Dr.med. Dr.hc. mult. Theodor Hellbrügge die Aktion Sonnenschein mit dem Ziel der Integration (heute Inklusion genannt) von Kindern mit Behinderung und beschritt damit völlig neue Wege der Behindertenhilfe. Das Konzept sah vor, Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu erziehen und allen Kindern eine möglichst individuelle Förderung zu Gute kommen zu lassen, damit jedes Kind optimale Entwicklungs- und Bildungschancen erhält. 

Bereits zwei Jahre nach Gründung eines Integrations-Kindergartens rief die Aktion Sonnenschein gegen große Widerstände eine Grundschule für Schüler mit und ohne besonderen Förderbedarf ins Leben. Dies war zu der damaligen Zeit nach Vorstellungen des Deutschen Bildungsrates absurd und u.a. nach den bayerischen Gesetzen sogar verboten. Die Regierung von Oberbayern wies daher eine nicht unerhebliche Strafe für „pädagogischen Unfug“ zu. Zum Glück konnte man sich aber einigen und inzwischen besuchen über 600 Kinder die pädagogischen Einrichtungen der Aktion Sonnenschein, zu denen die Montessori-Schule, der Montessori-Integrationskindergarten und die Heilpädagogische Tagesstätte gehören.

Johannes Högl, Geschäftsführer der Aktion Sonnenschein äußert sich positiv zur veränderten rechtlichen Lage: „Mittlerweile hat sich die Gesetzeslage, dank weiterer engagierter Organisationen und Unterstützer geändert und ‚Teilhabe‘ ist als zentrales Menschenrecht in der 2006 verabschiedeten Behindertenrechtskonvention der UNO-Generalversammlung definiert worden. Damit steht der Mensch im Mittelpunkt und seine Rechte auf Teilhabe, Gleichbehandlung und Selbstbestimmung.“ Die Aktion Sonnenschein verfolgt diese Zielsetzung u.a. mit ihren pädagogischen Einrichtungen, als „Zentrum der Vielfalt“, bereits seit vielen Jahrzenten. Somit ist sie Vorreiter der Inklusion und war prägend in der sozialen Landschaft Deutschlands. 

Die Besonderheit der Aktion Sonnenschein liegt nicht nur in ihrer Pionierleistung hinsichtlich der Integration/Inklusion. Sie hat nicht nur gezeigt, dass Inklusion funktioniert und wie man sie erfolgreich umsetzten kann, sondern schafft auf den unterschiedlichsten Ebenen Synergien: In den pädagogischen Einrichtungen wird Kindern Tag für Tag konkret geholfen. Diese Erkenntnisse werden durch Kurse, Hospitationen und die Qualifizierung von Mitarbeitern, die in andere Einrichtungen wechseln, weitergegeben und vervielfachen sich so in ihrer Wirkung. 

So wurden auf dem Weg zu einem innovativen, zeitgerechten und wegweisenden Zentrum gewohnte Pfade verlassen und eigenständige Profile weiter entwickelt. Die Hilfe für das Kind mit einer Behinderung steht im Mittelpunkt der täglichen Bemühungen. Jeder soll im Rahmen seiner individuellen Möglichkeiten sein Potential entfalten und entwickeln können, und das gilt unabhängig von Alter, Gesundheit, Geschlecht oder eventuellen Behinderungen. Denn jeder hat das Recht, dass seine Begabungen in einem geeigneten Umfeld gefordert werden. 

Um diese Ziele erfüllen zu können, reichen die vom Staat zur Verfügung gestellten Mittel nicht aus. Wichtige Projekte, wie längst fällige Baumaßnahmen, aber auch die individuelle Betreuungsleistung benötigen Unterstützer, damit die Aktion Sonnenschein den derzeit über 600 anvertrauten Kindern auch in Zukunft helfen kann.


Tina ist verliebt - eine besondere Geschichte für besondere Jugendliche

Steffi  Geihs, Sozialpädagogin in der Heilpädagogischen Tagesstätte der Aktion Sonnenschein und freie Journalistin, veröffentlichte ihr erstes Buch „Tina ist verliebt“.

Es ist speziell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung zugeschnitten und übernimmt damit eine Vorreiterrolle auf dem Buchmarkt.

„Tina ist verliebt“ ist eine klassische Liebesgeschichte unter Teenagern, doch durch die Zielgruppe ergeben sich sprachliche Besonderheiten. Die Geschichte wird in einfachen Worten und unter Verwendung einer einfachen Syntax erzählt. Statt mit Synonymen wird mit Wiederholungen und Redundanzen gearbeitet. Wenige handelnde Personen halten den Text übersichtlich und verständlich. Eine große Schrift erleichtert das Lesen. Witzige Farbillustrationen zeigen die prägnantesten Szenen der Kapitel.

Lesen Sie hier das Interview mit Frau Geihs...

 

Zu Bestellen ist das Buch über den Allitera Verlag oder direkt online...


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